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Antanzen gegen Fußball

Es ist nicht leicht, in diesen Tagen im Tanzsport dem Magneten Fußball gegen zu halten. Dennoch lassen sich ambitionierte Tänzer nicht davon abhalten, auch bei entscheidenden Gruppenspielen der Deutschen in der WM selbst Turniere zu tanzen. So geschehen am Wochenende bei der Thüringen-Trophy 2018 in Erfurt.

Zwei Paare der Tanzsportabteilung des TV-Stockdorf - Elke und Jörg Hack und Gerda und Eli Kohen - beide in der obersten Liga des Tanzsports, vertraten dort Bayern in zwei Turnieren. Das zweite Turnier nahezu zeitgleich mit dem Vorrundenspiel in Sotschi. In beiden Turnieren traten überraschend viele Paare an, am Freitag elf, am Samstagabend 16 Paare. Und in beiden Turnieren landeten die Stockdorfer gleich. Die Hacks kamen jeweils in das Finale - und erreichten damit ihr angestrebtes Ziel, und die Kohens waren mit zwei achten Plätzen hochzufrieden.

TSA Stockdorf in Franken vorne dabei

Drei Paare der TSA Stockdorf starteten am Pfingstwochenende je zweimal beim mittelfränkischen Tanzsportwochenende (der Senioren) in den renommierten Tanzclubs Rot-Gold-Casino Nürnberg und der Tanzsportgemeinschaft Fürth.

Alle drei Paare schnitten gut ab: Uwe Turner/Julia Fischer erzielten mit zwei 2. Plätzen in der Klasse SEN I C zwei Platzierungen, was sie dem Aufstieg in die nächst höhere Klasse näher brachte. Eli und Gerda Kohen errangen einen 6. und einen 3. Platz in der obersten Klasse SEN IV S, Elke und Jörg Hack einen 3. und 2. Platz in eben dieser obersten Liga.

Was auf den ersten Blick nach herausragenden Ergebnissen ausschaut, entpuppt sich bei genauerer Sichtweise jedoch als zweischneidig, denn die Anzahl der angetretenen Paare war bei allen Turnieren sehr mäßig. Somit war es den Stockdorfern nicht vergönnt, sich mit vielen Paaren zu messen. Lediglich in der S-Klasse trat neben wenigen deutschen noch ein österreichisches Paar an, das prompt siegte.

Die Veranstalter der Turniere machten das Beste daraus und verbreiteten eine gute positive Atmosphäre.

Trotzdem fragt man sich nach der Verhältnismäßigkeit solcher Turniere, wenn fünf Wertungsrichter eingesetzt sind und ein Stab von mindestens fünf Leuten (meist doppelt besetzt), bestehend aus Turnierleiter, Beisitzer, Protokoll, Turnierbüro und Musik gegenüber etwa gleichviel Paaren am Start.

Die Ursachen eines solchen Rückgangs mögen vielfältig sein (Feiertage mit Ferien, schönes Wetter, konkurrierende Turniere andernorts…). Der Trend ist unübersehbar und sollte dem LTV Bayern zu Strategieüberlegungen anregen.

Erfolge bei „Hessen tanzt“ in Frankfurt!

Das weltgrößte Simultantanzturnier „Hessen tanzt“ fand letztes Wochenende über 3 Tage in der Frankfurter Eissporthalle statt. Das Besondere an diesem Tanzsportevent: es werden gleichzeitig auf der mit Parkett ausgelegten Eissporthalle auf 8 Flachen nebeneinander Turniere abgehalten.

Das Großereignis mit insgesamt 67 Turnieren ab der Kinder- bis zur Seniorenklasse in den Standard- und Lateintänzen ist für Turniertänzer ein Highlight im deutschen Tanz-Kalender.

Drei angereiste Paare der TSA Stockdorf nahmen diese großartige Chance wahr, um sich gegen die Konkurrenz aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland zu messen.

Ein Wiedersehen in Frankfurt gab es für Jenny Schalk und ihremn Tanzpartner Hung Nguyen. Sie hatten das Ziel, eine deutlich bessere Performance als letztes Jahr abzuliefern, um genug Punkte für den Aufstieg in die Hauptgruppe B-Klasse zu sammeln. Am Samstag zeigten sie ihr Potential mit ausdrucksstarken Bewegungsabläufen und überzeugten die Wertungsrichter über drei Runden. Mit dem 17ten Platz von 76 Teilnehmern aus ganz Deutschland war das eines ihrer besten Ergebnisse bislang. Am Sonntag, beflügelt durch ihren Vortagserfolg, waren sie in der Vorrunde nicht zu stoppen und kamen mit fast perfekten Wertungen ins Viertelfinale weiter. Mit einem klaren 13ten Platz von 79 Paaren verpassten sie sehr knapp das Semifinale, hatten aber trotzdem die notwendigen Punkte für ihren Aufstieg in die B-Klasse gesammelt. Jenny und Hung freuten sich enorm über das Ergebnis und trainieren bereits fleißig für die neue Herausforderung in der B-Klasse – den Pasodoble.

Lena Kulla und ihr Tanzpartner Clemens Herrmann übertrafen ihre Ziele in der Hauptgruppe D- Latein am Samstag und Sonntag. Sie schafften es an beiden Tagen in starken Feldern in die erste Zwischenrunde zu kommen und schlugen damit fast 70 ihrer Konkurrenten. Mit 40 mitgenommenen Punkten haben sie einen Riesenschritt in Richtung C-Klasse geschafft und werden, wenn es so weiter läuft, bald die nächste Aufstiegsfeier im Verein ausrichten müssen!

TSA Latein Profi Trainer Tobi Kaul, der an diesem Wochenende beide Paare betreut hat, meinte „Clemens und Lena haben hier erst ihr zweites Turnier überhaupt getanzt und haben in einem stark besetzten Feld überzeugt. Hung und Jenny waren wieder sehr souverän unterwegs und haben den Aufstieg wirklich verdient“

David und Martina Hodge waren nach der langen Anreise am Freitag im Latein Senioren II A Klasse Turnier angetreten; in einem für diese Startklasse großen Feld von 20 Paaren. Leider verpassten sie sehr knapp das Semifinale und beendeten das Turnier als bestes bayerisches Paar mit dem 13ten Platz. Zwei Stunden später ging es für David und Martina weiter mit dem Ranglisten Turnier der Senioren III Standard. In diesem großen Feld mit 88 der besten Standardtänzer Deutschlands, inklusive des amtierenden Weltmeisters, konnten sie ihre viel trainierten Bewegungsabläufe zur Geltung bringen und schlugen die Hälfte der Konkurrenten. Am nächsten Tag traten sie beim Senioren II Ranglisten Turnier an. Hier könnten sie den Sprung in die zweite Runde leider nicht schaffen und beendeten das Turnier knapp hinter der nächsten Runde. David dazu, „mit der festen Rundenauslosung im Turnier haben wir eine sehr starke Runde erwischt und haben knapp die nächste Runde verpasst. Wir waren von dem amtierenden Senioren III Weltmeister aber inspiriert und haben unser bestes auf der Fläche gegeben.“

Frühlingserfolge für Stockdorfer Paare

Der Frühling ist nicht nur für unsere heimische Flora und Fauna eine Zeit des Wiedererwachens, sondern auch für die Tanzsportwelt. Von April bis Juni ist der Tanzsportkalender randvoll mit Turnieren und viele fleißige Stockdorfer Tanzsportler waren wieder im ganzen Lande unterwegs.

Das beste Ergebnis brachten Gerda und Eli Kohen, die erst letztes Jahr in die höchste Amateurklasse, die S-Klasse, aufgestiegen sind, mit. In einem starken Feld in Waiblingen-Neustadt erreichten sie souverän das Treppchen mit dem dritten Platz zum ersten Mal in ihrer S-Klasse Tanzsportkarriere. Sie waren das beste bayerische Paar und haben einige ihrer Konkurrenten aus der letzten Landesmeisterschaft deutlich hinter sich gelassen. Eli dazu “Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und waren mit dem klaren dritten Platz sehr glücklich. Wir haben noch 5 Turniere bis zum Sommer vor und hoffen, dass wir dieses super Ergebnis beibehalten oder sogar noch toppen können.

Nach Königsbrunn fuhren fünf weitere TSA Paare zum „Bayernpokal“. Dies ist eine Turnierserie, die über 4 Wochenenden ausgetragen wird und mit einem Finale für die besten Paare im Spätherbst endet. Fleißigstes TSA-Paar waren Elke und Roman Schmidt, die nach längerer Pause wieder antraten und über vier Standard Turniere neun Punkte in der sehr gut besuchten Senioren D II & III Klasse einsammelten. Voraussetzung für den Aufstieg in die nächst höheren Klassen sind eine Mindestzahl von Punkten (je 1 pro geschlagenes Paar) und Platzierungen, die progressiv steigen, je höher die Klasse. Barbara Amberg und Harald Kaiser versuchten ihr Glück in zwei Senioren I & II D Latein Wettbewerben und wurden mit zwei Platzierungen belohnt. Frank Müller und Christine Gielow traten als viertes Stockdorfer Paar in den Sen II A Standard und Sen II B Latein Turnieren an und wurden ebenfalls mit zwei Platzierungen in qualitativ hochwertigen Feldern honoriert. Es war anscheinend das Wochenende der Platzierungen für Stockdorf in Königsbrunn, da auch Uwe Turner und Julia Fischer in dem gut besuchten Sen I C Klasse Turnier hochverdient ins Finale tanzten und eine weitere Platzierung mit nach Hause nahmen.

Kleines feines internationales Tanzturnier in Waldshut - Elke und Jörg Hack waren gut dabei

Im Tanzsport zeichnet sich in den letzten Jahren eine Tendenz ab: hin zu großen Tanzsportevents wie die vom WDSF (World Dance Sport Federation) und DTV (Deutscher Tanzsportverband) ausgerichteten Turniere. Kleine Tanzsportvereine - die TSA-Stockdorf ist davon nicht ausgenommen - stehen dann oft im Schatten, selbst wenn sie feine, aber "kleine" Turniere veranstalten.

So geschehen in Waldshut - gelegen im Schwarzwald - bei seinen "Hochrhein-Tanzsporttagen 2018" am 5./6. Mai. Elke und Jörg Hack, eines der Senioren-S-Paare der TSA-Stockdorf waren dort, weil sie das Ambiente kennen und schätzen: Turniere im alten Kornhaus mit wunderbarem Parkett und einem überwältigendem Kronleuchter in einer herzlichen, persönlichen Atmosphäre. (Das Gegenstück sind unpersönliche drei-Flächen-Turniere in Turnhallen mit PVC-Boden.)

Die Hacks tanzten dort zwei Turniere. Durch die für Deutschland randständige Lage von Waldshut tanzten sie - erfrischend, motivierend - mit erstklassigen Paaren aus der Schweiz, Österreich und Frankreich. Auch in diesem internationalen Rahmen kann sich ihr Ergebnis sehen lassen: jedes Mal Finale, vierter Platz am ersten Tag, dritter und damit Treppchen am zweiten Tag.

Stockdorfer Tänzer unter den Top 12 in Deutschland

Pirna's Herderhalle in Sachsen öffnete die Türen für die Deutsche Meisterschaft der Senioren I, II und III Kombination und die Senioren IV Standard.

Drei Stockdorfer Tanzsport-Paare freuten sich zusammen mit den besten "10-Tänzern" der Seniorenklassen aus ganz Deutschland auf ein tolles Event in Pirna. Durch das Zusammenfassen der Kompetenzen zweier freundschaftlich verbundener Vereine mit langer Tradition aus Dresden und Pirna, haben beide Vereine der Würde einer Deutschen Meisterschaft Rechnung getragen und gemeinsam eine unvergessliche Veranstaltung organisiert.

Eli und Gerda Kohen durften als erstes von den Stockdorfern in der Senioren Klasse IV Standard auf´s Parkett und schafften es, nach einer souveränen Vorstellung in der Vorrunde, als zweit bestes bayerisches Paar auf den 35ten Platz. Sie ließen einige Konkurrenten aus der letzten bayerische LM vor einigen Wochen weit hinter sich und waren begeistert vom tollen Ergebnis.

David und Martina Hodge sowie Christoph und Astrid Pollmann versuchten Ihr Glück als Doppelstarter und traten bei der deutschen Meisterschaft in der Klasse der Senioren II und Senioren III Kombination an. In diesen Turnieren werden je 5 Standard und 5 Latein Tänze gezeigt. Als Doppelstarter war das für beide Paare ein langer anstrengender Turnier Tag, da die Runden in kürzester Zeit nacheinander starteten. Nach den Vorrunden war die Freude beider Paare groß, als sie erführen das sie im Semifinale tanzen durften und somit zu der Top 12 Senioren Kombinationstänzern in Deutschland gehören. Christoph und Astrid beendeten das Turnier mit dem 12ten Platz, und David und Martina holten ein paar Punkte mehr und kamen am Ende auf Platz 9. Christoph meinte "als A-Klasse Paar sind wir sehr zufrieden mit unserer Leistung. Unsere Kondition hat für die 6 Runden besser als erwartet gereicht unsere Qualitäten konstant zu präsentieren". David und Martina, die schon länger in der S-Klasse Standard tanzen, waren nicht ganz so zufrieden. "Unser Ziel war es in diesen Turnieren unsere Topline besser zu halten. Das ist uns leider nicht immer gelungen und gekoppelt mit unserem Latein Trainingsdefizit hat es nicht für mehr gereicht. Wir müssen jetzt hart arbeiten, damit wir in Zukunft International nach vorne kommen."

Drei weitere Paare der TSA zog es nicht nach Osten, sondern nach Westen. Mehrere Vereine rund um den Bodensee richteten zum 37. Mal das traditionelles Bodenseetanzfest über 2 Tage aus.

Frank und Christine Müller starteten am Samstag in Dornbirn am österreichischen Ende des Sees. Obwohl mit 2 Paaren in Österreich offiziell erlaubt, fühlte sich das Turnier der Sen I A Standard eher wie eine Show an. Die international erfahrenen Schweizer dominierten das Turnier wie erwartet. Allerdings nicht ohne den Wiener Walzer an die Stockdorfer abzugeben zu müssen. Gut aufgewärmt ging es in das Turnier der Sen II A. Mit 9 Paaren wurde über 2 Runden nochmal der 2. Treppchenplatz erreicht. Am Sonntag starteten Harry Kaiser und Barbara Amberg am bayerischen Seeufer (Lindau) und ertanzten in der Sen II D Latein einen klaren 2. Platz von 8 Paaren. In Überlingen (Baden-Württemberg) holten sich schließlich Hung Nguyen und Jennifer Schalk einen weiteren unangefochtenen 2. Platz von 7 Paaren in der HGr C Lat.

Stockdorfer Tanzsport Paare glänzen im Wiener Rathaus

Ein besonderes Schmankerl für die internationale Tanzszene ist jedes Jahr der Vienna Dance Concourse; dort wird Im Festsaal des Wiener Rathauses erstklassiges Tanzen präsentiert. Zwei ambitionierte Paare der Tanzsportabteilung des TV Stockdorf machten sich deshalb auf den Weg in die Hauptstadt Österreichs um an mehreren Turnieren teilzunehmen.

Schon am Eingang wird einem klar - bei diesen Turnieren gilt das Olympische Motto: "Dabei sein ist alles". Über eine der beiden Feststiegen schreitet der Tänzer oder Gast 50 Stufen in den ersten Stock. Am Ende der Stiege liegt der 71 m lange und 18,5 m wunderschöne Festsaal, der an drei Seiten mit einer Galerie ausgestattet ist.

David und Martina Hodge bestritten an drei Tagen insgesamt 4 Turniere in den Standard und Latein Disziplinen, sowohl in ihrer neuen Altersklasse Senioren III als auch bei den jüngeren Paaren der Senioren II. Der erste Wettbewerb der Veranstaltung, das internationalen Senioren III Standard Turnier, war auch der Start für David und Martina an diesem langen Wochenende. Trotz der imposanten Größe des Festsaales wird es dann doch eng auf der Tanzfläche, wenn zum Teil mehr als 100 Teilnehmer an einem Turnier in 6 Gruppen auf der Fläche ihr Können zeigen. Sie beendeten das Turnier etwas unter ihren Erwartungen mit knapp 30 Paaren hinter sich auf Platz 89. David meinte dazu „wir haben das erste Turnier gebraucht uns auf die Fläche mit der Paardichte zurechtzufinden. Der Störfaktor ist sehr hoch bei so vielen Tänzern auf die Fläche. Bei solchen Turnieren ist Floorcraft besonders wichtig damit man zu jedem Zeitpunkt die richtige Qualität auf die Fläche präsentieren kann. Weiter ging es einige Stunden später im neuen Outfit beim WDSF Senioren III Latein Turnier. Mit den 25ten Platz von 33 hat nur ein Kreuz für das Weiterkommen gefehlt. Martina war trotzdem sehr zufrieden, da dieses Turnier ihr erstes Latein Wettbewerb seit über ein Jahr war. "Wir hatten ein schwieriges Lied in Rumba mit einem sehr langen Vorspiel. Wir zeigten leichte Rhythmusunsicherheit und das kann man sich bei solchen großen Turnieren nicht leisten."

Am nächsten Tag trafen David und Martina auf ihre TSA Kameraden Sascha und Beate Groh im Senioren II Standard Turnier. Sascha und Beate, die erst in der zweithöchsten Amateurklasse tanzen, waren von dieser historischen Umgebung inspiriert und haben ein elegantes Bild auf die Tanzfläche gezeigt. Mit ihrer sportlichen Leistung haben sie es diesem starken Feld geschafft unter der ersten 100 zu kommen. David und Tina waren etwas routinierter nach der Vortagsturnieren und kamen in der Zweiten Runde auf dem 79ter Platz. Einige Stunden später traten Sascha und Beate bei den Senioren I an, könnten sich aber gegen die wettkampferprobten jüngeren Paaren nicht durchsetzen.

Am Sonntagvormittag kamen beide Paaren wieder zusammen für das letzte Senioren II Standard Turnier. Aufgrund des Melderekords an diesem Wochenende mussten die Veranstalter den Schnitt für die zweite Runde hier stark heruntersetzen, was ein Weiterkommen die beiden Paaren hier sehr schwierig machte. Beide kamen sehr gut zurecht mit den vollen Flächen, schafften es aber nicht in die Zweite Runde. Sascha erläuterte "nach den Turnieren am Samstag war unser Ziel hier nur das Tanzen in diesem schönen Saal zu genießen und in möglichst wenig Kollisionen involviert zu sein. Das ist uns auch gelungen!"

Die Ostsee tanzt

Im Ostseebad Heiligenhafen waren an Ostern über 300 Paare am Start mit insgesamt mehr als 1000 Startmeldungen.

Elke und Jörg Hack der TSA Stockdorf tanzten als eines der wenigen Paare aus Bayern mit. Sie waren gut in Form und bestritten am Ostersamstag zwei Standard-Turniere der höchsten Klasse. Beim S IV Turnier mit 18 Paaren erreichten sie das Finale und den fünften Platz, in der Turnierserie der "Leistungsstarken 66" mit 38 Paaren das Halbfinale. Insgesamt tanzten sie hintereinander sechs Runden, schon das eine konditionsstarke Leistung.

Am Ostersonntag liefen sie dann beim Pilotprojekt SEN V S des Deutschen Tanzsportverbandes - als evtl. zukünftige Tanzplattform für die ältesten Tänzer der S-Klasse - zur Höchstform auf. Angetreten waren zwölf Paare aus sieben Bundesländern und ein dänisches Paar, das den größten Fanclub mitbrachte. Die Paare wurden von einer lautstarken Welle der Begeisterung getragen. Der überfüllte Kursaal wurde zu einem Hexenkessel. Das enthusiastische Publikum feuerte die Paare unglaublich an. Die Stimmung kochte. Selbst die "Offiziellen" des DTV waren von der Leistung dieser Paare und der aufgeheizten Atmosphäre total überwältigt. Elke und Jörg Hack bestachen durch ihre Ausstrahlung und Dynamik. Sie haben mit einem verdienten zweiten Platz Bayern und die TSA Stockdorf letztendlich gut vertreten.

Volle Tanzfläche beim Frühlingsball der Tanzsportabteilung Stockdorf

Kurz vor dem meteorologischen Frühlingsbeginn fand in der festlich geschmückten Halle des TV Stockdorfs der alljährliches Frühlingsball der TSA Stockdorfs statt. Nach dem traditionellen Sekt-Empfang wurden die Gäste von der TSA Vorstandsvorsitzenden Frau Astrid Pollmann herzlich begrüßt.

Es gab wie immer viele unterhaltsame Showeinlagen der verschiedenen TSA Gruppen. Den Ball eröffnet haben die Hip-Hop und Kindertanz Gruppen unter der Leitung von Nadja Brauner. Die Hip-Hop Gruppen sind gewachsen und haben große Fortschritte unter ihrer neuen Trainerin gemacht, Sie begeisterten Eltern und Besucher gleichermaßen mit ihren coolen Moves. Es folgten später Darbietungen der Hobby Gruppen zum Mitmachen mit einem englischen Kontra-Tanz und einem „Saturday Night Fever“ Line Dance, der der ganze Halle aufs Parkett brachte.

Das „Duo Caprice“ sorgte mit ihrer erstklassigen Tanzmusik dafür, dass alle Gäste auch viel Zeit zum Tanzen zwischen die Showeinlagen hatten.

Die hochklassigen TSA eigenen Turnierpaare zeigten später im Wechsel ihr Können in den Lateinamerikanischen & Standard Tänzen und forderten das Publikum anschließend mit einem Wiener Walzer auf wieder auf die Fläche zu kommen.

Highlight des Abends war aber zweifelsfrei die Latein Show des international erfolgreichen TSA Profi Latein Trainers Tobi Kaul und sein Partnerin Janina Beck, die vor einigen Wochen sogar im Finale der Deutschen Meisterschaft zu sehen war.

Nach ihren brillanten Demonstrationen von Samba, Cha Cha Cha und Jive, war das Publikum auf den Beinen und machte so viel Lärm, bis Tobi & Janina sie mit einer fesselnden Rumba als Zugabe zufrieden stellten. Nach einer kurzen Pause führten sie als Abschluss des Abends ihre wunderschöne Latein Kür auf, die durch ihren Inhalt, dargeboten mit emotionalen Bewegungen und atemberaubenden Hebe-Figuren alle Zuschauer eine echte Gänsehaut bescherte.

Der TSA Stockdorf veranstaltet regelmäßige Bälle und Turniere. Wir bieten mit unseren erstklassigen professionellen Trainern im Standard und Latein Tanztraining und eine Heimat für alle von Jung bis Alt, vom Anfänger bis zum international erfahrenen Turnier Tänzer, und freuen uns immer auf neue Gesichter.

Stockdorfer Paare greifen bei den Bayerischen Meisterschaften an

Am vergangenen Wochenende nahmen 6 Paare aus Stockdorf an den bayerischen Tanzsportmeisterschaften in der Standard-Disziplin für die Seniorenklassen II, III und IV teil.

Zuerst waren Christoph und Astrid Pollmann in der Senioren III A Klasse am Samstag in der Weilheimer Stadthalle am Start. Mit einem großen Feld von 23 Paaren war es das Hauptziel von Pollmanns nach einer Reihe enttäuschender Ergebnisse in den letzten Monaten, das Halbfinale zu erreichen. Nach 3 Runden und einer Top-Leistung im Halbfinale landeten sie auf einem hervorragenden 8. Platz mit nur wenigen Punkten Abstand zu einem Platz im Finale. Trainer Christian Stangl dazu: "Heute haben sie eine Top Performance gezeigt und wurden unter Wert geschlagen. Eine Finalteilnahme wäre heute durchaus möglich gewesen."

Gleich im Anschluss traten David & Martina Hodge in der höchste Amateurklasse, der S-Klasse, an. Die erste Runde fand mit einem riesigen Feld von 35 Paaren am Nachmittag statt. Die folgenden Runden waren in der Ball Veranstaltung des Weilheimer Tanzsportclubs am Abend eingebettet, so dass jedes Paar sehr motiviert war die zweite Runde zu erreichen und den Wettkampf vor einem großen, wertschätzenden Publikum zu genießen. David und Martina haben die erste Runde gut überstanden und sich für die Abendveranstaltung qualifiziert. Nach einer dreistündigen Pause hatten sie einige Anlaufschwierigkeiten und funkelten erst beim dritten Tanz, dem Wiener Walzer, richtig auf. Obwohl sie einen tollen langsamen Foxtrott und Quickstep aufführten, reichte es nicht aus, die Wertungsrichter zu überzeugen, und so endete der Wettbewerb für sie mit dem 19ten Platz. David "Wir waren bis zum 3. Tanz nicht richtig aufgewärmt. Das ist ein Problem wenn es lange Pausen zwischen den Runden wie hier und bei den internationalen Wettbewerben gibt. Das ist etwas, was wir noch verbessern müssen, wenn wir in Zukunft bei großen Turnieren zu unserem Potenzial tanzen wollen. Trainer Stangl: "Es war eine sehr enge Leistungsdichte in diesen Turnier und sie hätten durchaus hier mehr erreichen können."

Die LM setzte sich am Sonntag in Königsbrunn für 4 weitere Stockdorfer Paare mit den Senioren II & IV Landesmeisterschaften fort.

Im Senioren II A Turnier vertraten Sascha & Beate Groh und Frank Müller & Christine Gielow den Stockdorfer Verein. Um sich für internationale Wettbewerbe zu qualifizieren, müssen Paare in den Landesmeisterschaften antreten. Da die Grohs planen später im Jahr im Ausland anzutreten, entschied sich Sascha für die Teilnahme, obwohl er einige Tage zuvor eine Muskelzerrung erlitt. Obwohl sie in der ersten Runde nur 3 von 5 Tänze tanzten, verpassten sie nur knapp einen Platz im Halbfinale. Frank und Christine hingegen sind mit Leichtigkeit durch die erste Runde gekommen, gerieten aber im Halbfinale leicht ins Stocken und verpassten das Finale nur knapp um einige Punkte.

Das letzte Turnier an diesem Wochenende mit der Senioren IV S Klasse, sah wieder 2 Stockdorfer Paare in Action. Eli und Gerda Kohen, die gerade vor einigen Monaten in diese Klasse aufgestiegen sind, wollten es wissen und präsentierten von Anfang an ein sehr schönes Erscheinungsbild. Nach 2 Runden mussten sie sich gegen die viel routinierteren Paare im Semifinale aber geschlagen geben und kamen auf den achten Platz. Jörg und Elke Hack boten ein sehr ansprechendes Bild auf der Tanzfläche und schafften es eine Runde weiter ins Finale. Nach einem spannenden Wettbewerb waren sie auf dem fünften Platz sehr knapp hinter dem viert platzierten Paar aus Ebersberg. Club Trainer Christian Stangl meinte "Eli und Gerda haben in den letzten Monaten sehr am Fluss dazugelernt und das merkt man deutlich in dem ruhigeren Bewegungsablauf. Die Haltung von Jörg und Elke hat sich in letzter Zeit auch deutlich verbessert und unterstütze deren ansehnliche Performance."